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Bauernstube

Diese urige, geruhsame Stube kann im Hause Finkbeiner selbstverständlich keine schwarzwäldlerische Bauernstube sein, sondern nur hehres Bemühen, auch das vermeintlich Einfache gut zu machen. Denn die Traube will ja nicht nur mit Harald Wohlfahrt brillieren, sondern in allem glänzen – also auch bei Vesper, badischer Schneckensuppe mit Kracherle und Gerichten aus Omas Kochbuch: von sauren Kalbskutteln in Trollingersauce mit Wurzelgemüse und Brägele bis zum Rehragout an Preiselbeersauce mit hausgemachten Eierspätzle und Blumenkohl. Der Heimat verpflichtet ist in der Keimzelle der 1789 gegründeten Traube auch ein dreigängiges Menü aus der zeitgemäßen regionalen Küche. Und auch Schwarzwälder Kirsch ist parat – im Glas oder als Parfait auf Heidelbeerragout. Zur leckeren Landedelmannküche werden Weine von Baden bis Bordeaux kredenzt.

Restaurantbewertung aus GAULT MILLAU Deutschland 2011.