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Robichon

Bruno Robichon in der Küche und seine Frau Hannelore im Service versorgen nun schon seit über 20 Jahren eine zufriedene Schar Gäste, die unkomplizierte französische Landküche liebt. Das dicht am Waldrand stehende Haus, lädt in zwei angenehme, nicht überladene Gasträume und auf eine kleine, beschattete Sommerterrasse. Ambiente und schnörkelloser Stil der Küche passen gut zusammen.
An den Blattsalaten mit in viel Butter gerösteten Pfifferlingen und Austernpilzen war nichts auszusetzen, die Poulardenterrine mit Calvados kam kräftig würzig. Frisch und schlicht in Olivenöl gebraten wurde das Kaubeljaufilet mit Meeresfrüchten und Langoustinensauce serviert, die Kalbsnuss mit mild-sämiger Pfeffersahnesauce, Ratatouille und Nudeln war saftig, das durchgebraten bestellte Rinderfilet kam zunächst blutig. Die kleine Auswahl an Käsen ist ebenso ­gefällig wie das Orangeneisparfait mit warmen Erdbeeren oder das Schokoparfait mit Grand Marnier/Orangen-Jus.
Der Keller teilt sich in gute Pfälzer aus der näheren Umgebung und französische Weine, die Robichon von seinen Ausflügen in die Heimat mitbringt.

Restaurantbewertung aus GAULT MILLAU Deutschland 2011.