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SPERBER Sabine Sperber-Dornfeld

Unverkennbar legt man im Hause Sperber großen Wert auf das Ambiente. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt: Möbel, Deko, Farben und Materialien. Im schlicht-modernen Restaurant herrschen die Farben Weiß und Crème, belebt mit roter Spachteltechnik und eleganten braunen Möbeln. Der begehbare, mit Isolierglas abgetrennte Weinkeller ist bestens sortiert – von den Spitzen des Württemberger Umlands bis zu den Crus aus Frankreich, Italien, Spanien. Die Offenen bieten eine schöne Auswahl und gute Qualität.


Dazu serviert die Küche einen Mix euro-asiatischer Gerichte, die jahreszeitlich orientiert sind und keinen Grund zur Klage über die Zubereitung liefern: aromenstarke, lauwarme Jacobsmuschel mit zu dominanter Chorizo, Spinatsalat und Parmesan, sämiges Schaumsüppchen von der Petersilienwurzel mit Wachtel/Stopfleber-Praline, saftiges Tomatenrisotto mit gebratener Dorade Royale und als Hauptgang ein eigengeschmackfreier Lammrücken mit marokkanischen Gewürzen und deutschem Gemüse. Als Dessert kann so Opulentes wie Minz/Schokoladen-Soufflé mit Kirschsorbet seine Aromenfülle entfalten.


Die jungen, in Sperber-CI gekleideten Servicekräfte wirkten mit und ohne die bemühte Patronne wie ein kopfloser Hühnerhaufen.

Restaurantbewertung aus GAULT MILLAU Deutschland 2009. Die aktuellen Bewertungen finden Sie in der Ausgabe 2010 - gleich hier bestellen.