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Cachucha-Chili (Ijo Dulce)

Eine hocharomatische, kleine, sehr flache, grüne Chilisorte, die in der Karibik sowie in Kolumbien und Venezuela verwendet wird. Die Chilis sind nicht scharf, haben jedoch ein intensives, tropisches Zitrusaroma. Die harten, geschmacksneutralen Samen müssen entfernt werden. Man hackt das Fleisch und gibt es für eintopfähnliche Gerichte und Suppen beim Braten an Zwiebeln und Knoblauch.

Calvados

Dieser in Eichenfässern gereifte Apfelbranntwein stammt aus Nordfrankreich, wo man Äpfel in reicher Fülle erntet. Benannt ist er nach einem französischen Département.

Canele (Echte Zimtrinde)

Bei canela, dem von mexikanischen Köchen für pikante wie süße Spezialitäten bevorzugten Zimt, handelt es sich um die Rinde des auf Sri Lanka heimischen Zimtbaumes, der zur Familie der Lorbeergewächse gehört und als Zimtstangen auch bei uns erhältlich ist.

Cannellini-Bohnen

Die cremeweißen, mittelgroßen Bohnen bekommen beim Kochen eine mehlig-weiche Konsistenz. Cannellini sind die bevorzugten Bohnen der toskanischen Küche. Oft serviert man sie warm, nur mit etwas extranativem toskanischem Olivenöl beträufelt, als Belag für bruschetta oder als beliebten contorno (Beilage). Als Ersatz eignen sich weiße Kidney-Bohnen.

Cansalada

Das trockene Bergklima Nord-Kataloniens fördert das Konservieren von Lebensmitteln. Darum stammen speziell aus dieser Region sehr geschätzte Fleisch- und Wurstwaren, die in der spanischen Küche so eine große Rolle spielen. Cansalada (wörtlich übersetzt »gesalzenes Fleisch«) bezeichnet die regionale Variante von Speck. Als Ersatz eignet sich jeder gepökelte, fette Speck, der nach Möglichkeit nicht geräuchert sein sollte.

Capitaine

Der Capitaine ist ein großer Flussbarsch mit ungemein delikatem Fleisch. Man erzählt, dass er seinen Namen von Capitaine Jacquier, dem Erforscher des Oubangui im Norden des Kongo, hat. Angeblich litt er unter einer Krankheit, die seine Augäpfel wie Glupschaugen hervortreten ließ, so dass er diesem Fisch ähnelte.

Carnaroli-Reis

Diese beliebte italienische Reissorte ergibt besonders cremigen Risotto, da sie sehr viel Stärke enthält. Dank der langen, leicht zugespitzten Form garen die Reiskörner schön gleichmäßig und behalten ihre feste Konsistenz. Wer keinen Carnaroli bekommt, kann stattdessen Arborio verwenden.

Cascabel-Chili

In Anspielung an das Geräusch, das die Samen beim Schütteln der Schote erzeugen, wird diese Sorte auch »Rassel-Chili« genannt und ist ziemlich scharf. Die etwa 4 cm langen, kugeligen Schoten besitzen eine bräunlich rote, glatte Haut.

Cashewnüsse

Diese Nüsse kamen aus Amerika über Afrika und Indien nach China. Auch die so genannten „rohen“ Cashewnüsse sind bereits behandelt und haben keine Blausäure mehr, die sich im Rohzustand in der äußeren Schalenschicht befindet. Die Nüsse werden beispielsweise an der Westküste Indiens angebaut und in Pilaws, Desserts und sogar für Bhajis und Currys verwendet. In Indien spielen sie eine wichtige Rolle in der vegetarischen Ernährung.

Cassiarinde

Cassia ist die aromatische Innenrinde eines gleichnamigen Baumes, der in Südchina und Indochina beheimatet ist. Sie hat ein zimtähnliches Aroma (daher auch der Name „Chinesischer Zimt“) und wird zum Würzen von langsam gegarten Gerichten und Desserts eingesetzt. Im Handel ist Cassia in Form von etwa 7 ½ cm langen Stangen erhältlich, die man in einem luftdicht verschlossenen Gefäß lagern sollte.

Cassola

Dank der dicken Ränder dieses runden, flachen Steinguttopfs (auch als cazuela bekannt) lassen sich Speisen in der cassola langsam und gleichmäßig garen. Der orangefarbene Terrakottatopf eignet sich ideal für lange Garzeiten im Ofen und ist in der Regel von innen glasiert. Eine neue cassola stellt man vor der ersten Verwendung für 6 Stunden in kaltes Wasser. Möchte man auf dem Herd kochen, wird die cassola ebenfalls eingeweicht. (Allerdings wird sie für den Herd nicht empfohlen.) Um Sprünge zu vermeiden, darf man die cassola nicht leer erhitzen, auf dem Herd nur schwach erhitzen und sollte starke Temperaturschwankungen vermeiden.

Cayennepfeffer

Dieses sehr scharfe Pulver wird aus den getrockneten Schoten verschiedener roter Chilisorten hergestellt. Eigentlich sollte es als Chilipulver bezeichnet werden. Da es jedoch zu Verwechslungen mit dem Chilipulver mexikanischen Stils kommen könnte, das zusätzlich Kreuzkümmel (Cumin), Knoblauch und Oregano enthält, ist es bei der Bezeichnung „Cayennepfeffer“ geblieben. Obwohl Chilis aus der Neuen Welt stammen, ist Indien heute das größte Erzeugerland; es ist also gleichzeitig einer der wichtigsten Exporteure und Konsumenten.

Chaat masala

Jeder Asia-Laden führt diese sandfarbene Gewürzmischung, die Mangopulver, schwarzes Salz, Asafötida und gemahlene getrocknete Minze enthält. Mit ihrer herb-säuerlichen Note bereichert sie viele indische Salate.

Champignons, Braune

Diese recht verbreiteten Champignons mit den braunen Kappen sind enge Verwandte der weißen Champignons. Doch ist ihr Fleisch etwas fester und der Geschmack intensiver. Große, ausgewachsene Exemplare heißen im Handel »portobellos«. Wer für ein Gericht keine Steinpilze bekommt, kann braune Champignons verwenden.

Channa Dal (Kichererbsen)

Diese kleinen Kichererbsen gehören zu den beliebtesten Hülsenfrüchten in Indien. Der buschige Strauch trägt rundliche Hülsen mit je zwei bis drei Samen. Die reifen, braunen Hülsen werden im frühen Winter geerntet. Man befreit die Kichererbsen von den Hülsen und verwendet sie ganz, halbiert oder zu Mehl vermahlen. Das Mehl wird zu dünnflüssigem Teig (etwa für Fritter) verarbeitet, dient zum Eindicken von Currys oder ergibt, mit Zucker gekocht, unterschiedliche Süßspeisen.
In Form und Farbe ähneln die kleinen, gelben Kichererbsen gelben Linsen, doch sind sie etwas größer und rundlicher. Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten haben sie einen kräftigeren, süßlichen Nussgeschmack.
Kichererbsen von guter Qualität sind plump und leuchtend gefärbt. Luftdicht aufbewahrt halten sie sich etwa vier Monate.

Chapati-Mehl (Aatta)

Gewonnen wird dieses Vollkornmehl aus indischem Weizen, der wenig Gluten (Klebereiweiß) enthält. Da es besonders weich ist und einen geschmeidigen Teig ergibt, wird es traditionell zur Herstellung von ungesäuerten Fladen wie chapatti verwendet. Obwohl es fein gemahlen ist, wird es vorher noch gesiebt, um auch kleinste Verunreinigungen zu entfernen und es aufzulockern.

Charoli-Nüsse

Charoli-Nüsse

Chayote

Ein milder, gurkenähnlicher Geschmack zeichnet die in Mexiko beheimatete, birnenförmige Kürbisart aus. Das Angebot reicht von elfenbeinfarbenen, glatten bis zu dunkelgrünen, weich bestachelten Früchten. Der Samen hat eine andere Textur als das Fleisch, muss jedoch nicht unbedingt entfernt werden und wird von manchen sogar besonders geschätzt. Zum Verzehr muss man die Chayote 20 Minuten garen. Als Ersatz lassen sich am ehesten Zucchini verwenden.

Cherrystone

Hierbei handelt es sich um 7,5 cm breite Quahog-Muscheln aus dem Atlantik. Sie schmecken sowohl roh als auch gegart köstlich.

Chhena (Chena)

Ein indischer Frischkäse, der zur Herstellung vieler bengalischer Süßigkeiten verwendet wird.

Chicharrones

Luftgetrocknete Schweineschwarte mit einer nur hauchdünnen Fettschicht wird knusprig ausgebraten und auf den Märkten des Landes als kleiner Snack verkauft. Zerkrümelt sind die chicharrones ein würziger Bestandteil mancher mexikanischer Zubereitung. In Asien- und Mexikoläden erhältlich.

Chicoree

Die Blätter dieser torpedoförmigen Sprosse der Zichorienwurzel haben einen leicht bitteren Geschmack und werden besonders als knackiges Salatgemüse geschätzt. Die Köpfe können auch im Ganzen geschmort oder gegrillt werden. Rotblättrige Sorten sind geschmacklich identisch. Wird Chicorée dem Licht ausgesetzt, nimmt der bittere Geschmack zu. Nach dem Kauf im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages verwenden.

Chiliflocken, Rote

Die Flocken und Samen der peperoncini, getrockneter, schlanker roter Chilis sind in Mittel- und Süditalien ein beliebtes Küchengewürz und werden auch gern bei Tisch gereicht. Bereits ein oder zwei Prisen verleihen vielen Gerichten ausreichend Schärfe. Olio piccante, mit Chiliflocken aromatisiertes Olivenöl, ist ein feuriges Würzmittel, das man etwa über Pizza träufeln kann. Die Chilis bekommt man im Handel bereits zerstoßen. Ganze Chilis lassen sich aber auch in einer dicken Plastiktüte mit einem Nudelholz fein zerkleinern. Achten Sie beim Kurzbraten darauf, dass die Flocken nicht verbrennen.

Chililöl

Chili-Öl wird aus frischen oder getrockneten, scharfen roten Chilis und Sesamöl oder einem anderen Pflanzenöl hergestellt. Das sehr scharfe, rote Öl wird nur sehr sparsam zum Würzen eingesetzt. Huajiaoyou ist ein Öl, das mit Szechuan-Pfeffer gewürzt wird und als aromatischer Ersatz zu herkömmlichen Chili-Öl eingesetzt werden kann. Kaufen kann man Chiliöl in Asia-Läden.

Chilipaste, Grüne

Der Schärfegrad von Chilischoten reicht von mild bis feurig. Die Schärfe sitzt aber weniger im Fruchtfleisch, sondern vor allem in den Samen und Scheidewänden. Diese werden für die grüne Chilipaste, die in erster Linie wegen ihres Aromas verwendet wird, zunächst entfernt. bevor man dann die Schoten mit etwas Wasser und Pflanzenöl im Mixer zu einer Paste verarbeitet. Im Kühlschrank hält sie sich 3–5 Tage.

Chilipaste mit Knoblauch

Eine rötliche Sauce, die aus gerösteten roten Chilischoten, Sojabohnen und Knoblauch besteht. Sie ist in chinesischen Lebensmittelgeschäften in Gläsern abgefüllt erhältlich und wird hauptsächlich in der westchinesischen Küche verwendet, verleiht jedoch auch Suppen und Salatdressings Schärfe. Je nach Sorte überwiegen geschmacklich Knoblauch, Bohnen oder andere Würzzutaten.

Chilipaste mit Sojabohnen

Die rötlich braune, sehr scharf-würzige Sauce wird aus Sojabohnen, roten Chilis und anderen Würzzutaten hergestellt. Verwendet wird sie in den Küchen Westchinas. Man bekommt sie in Flaschen in asiatischen Lebensmittelgeschäften.

Chilipulver

Dieses Pulver besteht aus gemahlenen getrockneten scharfen roten Chilischoten und sollte nicht mit dem Chilipulver mexikanischen Stils verwechselt werden, das zusätzlich Kreuzkümmel (Cumin), Knoblauch und Oregano enthält. Auch Cayennepfeffer ist ein Chilipulver. Verschiedene Chilipulver können unterschiedlich scharf sein. Die zu verwendende Menge Chilipulver ist vom persönlichen Geschmack abhängig.
Grobes koreanisches Chilipulver erhält man durch Zerstoßen von getrockneten roten Chilischalen. Es ist nicht übermäßig scharf und von wunderbar karminroter Farbe. Es ist vielseitig einsetzbar und verleiht zahlreichen koreanischen Gerichten die charakteristische kräftig rote Färbung. Es gibt auch den hocharomatischen Aleppo-Chili. Das leuchtend rote, sehr grob vermahlene Pulver stammt aus der Türkei und aus Syrien und ist in Geschäften mit nahöstlichem Lebensmittelangebot erhältlich. Sowohl der Aleppo-Chili als auch das grobe koreanische Chilipulver sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Zur Herstellung von geröstetem Chilipulver vier ganze rote getrocknete scharfe Chilischoten bei mittlerer Hitze in einer gusseisernen Pfanne anrösten. Unter ständigem Rühren einen Farbton dunkler werden lassen und in einem Mörser grob zerstoßen. Man kann auch ein grobes Chilipulver nehmen und dieses einige Sekunden in einer heißen gusseisernen Pfanne anrösten, bis es einen etwas dunkleren Farbton angenommen hat. Das Pulver verbrennt jedoch schnell, daher ist beim Anrösten erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Vorsicht auch bei den entstehenden Chilidämpfen, die beißend scharf sind und die Schleimhäute reizen können.

Chilis

Nach jahrhundertlangem Anbau kennen wir heute einige Hundert Chilisorten. Sie gedeihen in heißem Klima, besonders in tropischen Regionen, und können groß oder winzig, mild oder feurig scharf sein. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte man scharfe Chilis nur mit Handschuhen verarbeiten und auf keinen Fall Augen, Mund oder andere empfindliche Partien berühren. Man sollte seine Hände und Werkzeuge anschließend sofort mit Spülmittel in heißem Wasser säubern.
Es gibt heute kaum ein pikantes Gericht der indischen Küche, das nicht mit Chilis zubereitete wird, doch waren die würzigen Schoten bis vor etwa 400 Jahren in diesem Teil der Welt noch völlig unbekannt. Erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts gelangten Chilis mit den Portugiesen in diese Region. Kommerziell werden die Früchte nach ihrer Farbe, Form und Schärfe klassifiziert, und weltweit baut man über 100 verschiedene Sorten an. Chilis haben ein kräftiges Aroma, ihr Geschmack variiert zwischen mild und feurig scharf. Der Schärfegrad hängt von der jeweiligen Menge Capsaicin ab, das in den Samen und Scheidewänden enthalten ist, und wird weder durch Garen, Lagern noch durch Tiefkühlen gemindert.
Chilis verleihen einem Gericht Schärfe und Aroma. Entgegen der allgemeinen Einschätzung besitzen die heißesten Gebiete Indiens auch die schärfste Küche, da Chilis den Körper kühlen. Durch das Capsaicin werden die Blutgefäße geweitet, die Durchblutung wird gefördert und damit auch die Transpiration. Wer jedoch einmal aus Versehen in einen scharfen Chili beißt, sollte kein Wasser trinken, denn Capsaicin ist nicht wasserlöslich. Dagegen können Milchprodukte die Schärfe neutralisieren. Also probieren Sie Joghurt oder Milch gegen die Schärfe.
Mit 25 Prozent der Weltproduktion ist Indien heute der größte Chiliproduzent. Chilis bekommt man frisch, getrocknet, als Pulver oder Flocken, in Öl oder Sauce und als Pickles. Beim Kauf frischer Chilis sollte man knackige, glänzende Exemplare mit grüner Schale wählen. Rote Chilis werden meist getrocknet, da sie sich so besser halten, doch werden auch Sorten wie die weißliche scharfe Kanthari getrocknet. Die Schärfe reicht von dem milden Kaschmir-Chili und einigen getrockneten südindischen Sorten, wie Tomato-Chili und Byadagi-Chili, die eher für Farbe sorgen, bis zu den feurigen Vogelaugen-Chilis aus dem Nordosten und den getrockneten Guntur- Chilis mit dicker dunkelroter Schale und unglaublicher Schärfe. Wie alle gemahlenen Gewürze verliert auch Chilipulver nach einigen Monaten seine Würzkraft. Ganze getrocknete Chilis halten sich an einem trockenen, dunklen Ort bis zu einem Jahr. Zur Verwendung in Currypasten die Chilis zuerst in warmem Wasser einweichen und vor dem Zerreiben die harten Samen entfernen.
Chilis enthalten viel Vitamin A und sogar mehr Vitamin C pro Gramm als viele Orangen. Dennoch kann ein übermäßiger Verzehr von Chilis die Magenwände angreifen, darum sollte man vorsichtig sein. Jeder Chili muss mit Bedacht vorbereitet werden. Denn das enthaltene Capsaicin kann die Haut stark reizen. Den Kontakt mit dem Innern der Früchte sollte man vermeiden, und nach der Verwendung empfiehlt es sich, die Hände sofort mit Seife zu waschen. Um die Schärfe zu mildern, werfen Sie die Samen weg und legen die Chilis in kaltes Wasser. Soll es dagegen sehr scharf werden, die Chilis mit den Samen in Ringe schneiden. Getrocknete Chilis befreit man von den Stielen und schüttelt die Samen heraus, ehe man sie zerpflückt, einweicht oder zerreibt.

Chilischoten, Frische

Die in Indien meistverwendete Chilischote gehört zur Cayenne-Familie. Sie ist länglich und schlank, hat eine dünne Schale und kann in der Größe von 5–10 cm variieren. Auch die kleinen grünen oder roten Vogelaugen-Chilis der Thai-Küche eignen sich für die indische Küche. Grüne Chilis werden oft im Ganzen verwendet oder gegen Ende der Garzeit in Ringe geschnitten zugegeben. Jalapeno- und Serrano-Chilis eignen sich wegen ihrer dickeren Schale und der recht groben Samen nicht für diese Art der Zubereitung. Da in der indischen Küche die Samen so gut wie nie entfernt werden, würden Schale und Samen zu einem wenig delikaten kulinarischen Ergebnis führen.
In Guyana wird die kleine hocharomatische Wiri-Wiri-Schote von mittlerer Schärfe besonders gern verwendet. Sie verleiht den regionalen Currys ein nahezu zitroniges Aroma. Manchmal sind diese Chilis in Geschäften mit westindischem Lebensmittelangebot erhältlich. Man kann sie im Ganzen einfrieren und bei Bedarf einfach klein hacken. Sie können durch Vogelaugen-Chilis ersetzt werden.
Für trinidadisch-indische Gerichte benötigt man den Kongo-Chili. Er ist laternenförmig und kann leuchtend rot, grün, orange oder gelb gefärbt sein. Da er zur Scotch-Bonnet- bzw. Habanero-Familie gehört, ist er nicht nur hocharomatisch, sondern vor allem extrem scharf! Es handelt sich dabei wahrscheinlich um eine der weltweit schärfsten Chilischoten. Man kann ein kleines Löchlein in die Schote stechen und sie dann an ein Currygericht geben – aber nicht vergessen, sie vor dem Genuss wieder herauszufischen. Oder man verwendet kleine Mengen der gehackten Chilischote, aber immer nur so viel, wie man problemlos vertragen kann. Auch in diesem Fall sind Vogelaugen-Chilis ein guter Ersatz.
Alle Chilischoten mit Vorsicht behandeln. Man muss seine Hände mit dünnen

Chilischoten, Ganze getrocknete scharfe und rote

Wenn eine ganze getrocknete Chilischote verlangt wird, meint man damit eine Schote aus der Familie der Cayenne- Chilis. Chilis werden häufig nach Anwendung der Tarka-Technik an ein Gericht gegeben. Der kurze Kontakt mit sehr heißem Öl intensiviert das Aroma der Schoten, das Inder besonders mögen. In pfannengerührten Sichuan-Gerichten werden Chilis auf ähnliche Weise eingesetzt.
Wenn geballte Chilischärfe gefragt ist, lässt man die Schoten einfach während des gesamten Kochvorgangs im Essen ziehen. Um die Samen aus getrockneten Chilis zu entfernen, bricht man den Stielansatz ab und schüttelt die Samen heraus.

Chinakohl

Chinakohl

Chipotle-Chili

Diese geräucherten und getrockneten jalapeño-Chilis sind mittelscharf und haben ein rauchiges Aroma. In Amerika findet man sie auch als Konserve in Adobo, einer Mischung aus Knoblauch, Tomaten und Essig.

Choisum

Choisum ist ein Blattkohl mit dünnen, ovalen Blätter, winzigen gelben Blüten und langen, schlanken Stielen. Wörtlich übersetzt bedeutet sein Name „Gemüseherz“. Er ist ein naher Verwandter des Seraptasenfs (Brassice juncea), der als Gemüse in der chinesischen Küche sehr viel zum Einsatz kommt und dessen Samen zu den frühesten und ältesten Speiseöllieferanten überhaupt zählen. Pochierter Choisum mit Austernsauce ist eines der populärsten Gemüsegerichte in China. Qing cai ist Winterraps mit runden, dunkelgrünen Blättern.

Chorizo

Diese klassische iberische Wurstspezialität gibt es in vielen Varianten. Die luftgetrocknete Schweinswurst ist kräftig mit Knoblauch und Paprikapulver gewürzt und hat einen reichen, süßlich rauchigen Geschmack mit leicht säuerlicher Note. Jede Region besitzt ihren eigenen chorizo, der eher mild oder pikant, frisch oder gepökelt, luftgetrocknet oder geräuchert sein kann. Es gibt allerdings zwei Haupttypen: chorizo zum Kochen und gepökelten chorizo zum direkten Verzehr. Einige Varianten können jedoch sowohl heiß als auch kalt verzehrt werden. In der spanischen Küche wird chorizo meist in kleinen Mengen zum Würzen verwendet, etwa für Brühen, Saucen, Füllungen, Tortillas, Eier oder Bohnengerichte.

Coca (Coques)

Die kleinen, pikanten, pizzaartigen Kuchen sind eine Spezialität der Costa Blanca und der Balearen im Süden von Barcelona. Coques können ganz unterschiedlich belegt sein, etwa mit Tomaten und Paprika, Olivenöl und Sardellen, Auberginen oder auch mit karamellisierten Zwiebeln.

Cognac

Dieser berühmte Brandwein stammt aus einer genau umrissenen Region rund um die gleichnamige Stadt in der Charente im Westen Frankreichs. Cognac wird aus regionalem Weißwein hergestellt und zweimal destilliert, bevor er in alten Eichenfässern 2 bis zu 50 Jahre lang reift, wobei er seinen charakteristischen bernsteinfarbenen Ton und sein volles Aroma entwickelt.

Corossol (Stachelannone)

Corossol ist eine dicke, grüne, geschuppte Frucht. Ihr Fruchtfleisch ist weiß, cremig und erfrischend – eine echte Delikatesse. Die reifen Früchte erkennt man an den kleinen, schwarz verfärbten Stacheln und an der leicht einzudrückenden Schale.

Corrige-Madame

In Dakar findet man neben Gabeln und einem Chilistreuer immer auch eine Flasche Corrige-Madame auf dem Tisch. So nennt man hier die Maggi-Saucen zum Nachwürzen.

Crema

Das Wort crema bedeutet zunächst einmal schlicht »Sahne«, bezeichnet in Mexiko aber meist ein dickes, säuerliches Milchprodukt, das es fertig zu kaufen gibt. Ähnlich in der Konsistenz und daher eine angemessene Alternative ist Crème fraîche.

Crème Chantilly

Diese ganz einfache französische Dessertsauce besteht aus leicht angeschlagener Sahne, die anschließend gesüßt und aromatisiert wird. Man löffelt sie gern über Süßspeisen oder reicht sie separat zum Dessert dazu.

Crème fraîche

Diese ursprünglich aus Frankreich stammende Saure Sahne erinnert an andere Sauerrahmprodukte, flockt aber dank ihres hohen Fettgehalts beim Erhitzen nicht aus und lässt sich sogar steif schlagen. Crème fraîche kann man auch selbst herstellen: 2 Esslöffel Buttermilch mit 250 ml Sahne oder Crème double in einem Kunststoff- oder Glasgefäß verrühren. Das Gefäß fest verschließen und an einem warmen Ort 24 bis 48 Stunden eindicken lassen. Zwischendurch ein- bis zweimal schütteln. Die fertige Crème durchrühren und sofort weiterverarbeiten oder zugedeckt bis zu 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Culantro

Die schmalen gezackten Blätter dieses Krauts aus der Familie der Edeldisteln (Eryngium foetidum) schmecken ähnlich wie Koriandergrün. In Thailand nennt man es Pak Chee Farang, „ausländisches Korianderkraut“. Culantro wird in der Karibik, in Mittelamerika und in Teilen Südostasiens als Gemüse oder Gewürz verwendet. Man erhält es gelegentlich in asiatischen Geschäften, die auch frisches Gemüse anbieten. Falls es noch Wurzeln hat, kann man es einpflanzen. Man sollte die Blätter nur so tief abschneiden, dass das Herz nicht beschädigt wird. Gut feucht gehalten und durch eine durchsichtige Plastiktüte vor Verdunstung geschützt, treibt es mehrmals neu aus.

Curryblätter

Diese hocharomatischen Blätter werden in weiten Teilen Indiens und einigen Teilen Südostasiens frisch zum Kochen verwendet. In Indonesien existiert eine etwas größerblättrige Sorte, Daun Salaam genannt. Im Westen bekommt man sie nun immer häufiger in den entsprechenden Geschäften angeboten. Die frischen Blätter haften noch an ihren Stängeln und können mit einer Handbewegung abgestreift werden. Die Blätter in einem kleinen Gefrierbeutel im Kühlschrank aufbewahren, sie halten einige Tage. Sie lassen sich auch einfrieren, es ist daher eine gute Idee, eine größere Menge zu kaufen, wenn sie gerade frisch angeboten werden, denn sie besitzen ein intensiveres Aroma als getrocknete Blätter. Man kann auch frisches Thai-Basilikum anstelle der Curryblätter verwenden: Es schmeckt deutlich anders, ist aber ein wohlschmeckender Ersatz.

Currypulver

Eine Gewürzmischung, die gewöhnlich Gelbwurz (Kurkuma), Kreuzkümmel (Cumin), Koriander- und Senfsamen, rote Chilischoten und Bockshornklee enthält. Die Mischungen variieren in ihrer Würzkraft und Intensität und werden üblicherweise als milde und scharfe Sorten angeboten.